Zur Durchführung von Löschangriffen ist es häufig erforderlich, Tragkraftspritzen von anderen Feuer­wehren auszuleihen. Dabei ist es üblich, den betreffenden Wehren den verbrauchten Kraftstoff zu ersetzen. Hier ist beim Typ Ultraleicht der Firma Ziegler aufgefallen, dass zwei verschiedene Ausführungen bei den Feuerwehren im Einsatz sind. Die beiden Ausführungen sind mit einem Zweitakt-Motor ausgestattet, unterscheiden sich aber in der Art des verwendeten Kraftstoffs.

Die „normale“ Ausführung besitzt eine Getrennt-Schmierung und wird mit Super-Benzin ohne Öl betankt. Das Gemisch-Öl befindet sich in einem separaten Behälter und wird dem Kraftstoff leistungsabhängig im Vergaser zugegeben.

Die „Ausführung für den Bund“ befindet sich auf den Fahrzeugen und im Bestand des Katastrophenschutzes. Diese Pumpen wurden ohne Getrennt-Schmierung ausgeliefert. Daher ist es erforderlich, dass das erforderliche Kraftstoff-Öl-Gemisch bereits beim Tanken eingefüllt werden muss.

Die Verwendung des jeweils falschen Kraftstoffs führt zwangsläufig zur Zerstörung der betreffenden Pumpe beziehungsweise des Motors.

Jürgen Reichel
für die Referatsleiter