Stellungnahme Entwurf AG Uniform

 Sehr geehrter Vorstand,

 in der VBA Sitzung, am 05.11.2016, an der Landesfeuerwehr und Katastrophenschutz Schule in Nardt, bekamen wir einen Entwurf einer neuen Tagesdienstuniform sowie den Entwurf von neuen Funktionsabteichen vorgestellt. Dieser wurde als mit den verschiedensten Gremien abgestimmt und vorberaten sowie mit einer Studie unterlegt erläutert.

Wie der inzwischen rege Mail und Postverkehr zeigt, scheint das mit der Abstimmung nicht so ganz zu stimmen. Ebenfalls wurden wir aufgefordert, mit unseren Mitgliedern zu sprechen und eine Stellungnahme abzugeben. Das haben wir getan. Der Entwurf wurde, mit der bitte um Stellungnahmen, Anregungen und Hinweise, an die Mitglieder des Kreisverbandsausschuss geschickt.

 Diese Zusammengefasst ergeben folgendes Bild:

  • Es ist aktuell nicht notwendig eine neue Tuchuniform einzuführen! Diese ist aus wirtschaftlichen Gründen niemandem vermittelbar, wenn Feuerwehren noch mit DDR Technik zum Einsatz fahren, Geld für geänderte Uniformen auszugeben, auch wenn es wieder eine Überganszeit geben soll.
  • Die Kameradinnen wurden bei dem Entwurf überhaupt nicht berücksichtigt.
  • Die Einführung einer Tagesdienstunform ist durchaus sinnvoll. Allerdings mit einen eindeutigen Vermerk, dass es sich nicht um eine Standarduniform für alle freiwilligen Feuerwehren handelt. Eine Tagesdienstuniform kann im Bereich der freiwilligen Feuerwehren nur bei besonderen Aufgaben und Funktionen beschafft und getragen werden.
  • Die vorgeschlagene Wiedereinführung verschiedener Dienstgrade treffen weitestgehend auf Zustimmung.
  • Die Änderung der Funktionsabzeichen wird abgelehnt. Die bisherige Reglung wird als völlig ausreichend betrachtet.
  • Wichtig wäre, dass die Strukturen der Feuerwehren neu geregelt würden. Diese Reform könnte dann mit einer leichten Veränderung der Funktionsabzeichen einhergehen. Besonderer Schwerpunkt dabei ist die Schaffung der rechtlichen Voraussetzungen, um die Stadtbrandinspektoren und Gemeindebrandinspektoren als Bedienstete im mittleren Feuerwehrtechnischen Dienst, mit der Zusatzqualifikation für Brandverhütungsschauen, als hauptamtliche Angestellte der Städte und Gemeinden zu beschäftigen. Damit würde es den Wehrleitern in Wahlfunktion ermöglicht, sich als Schwerpunkt um ihre eigentlichen Aufgaben zur Leitung der Wehr zu kümmern und nicht ständig von Verwaltungsaufgaben an die Grenze des Möglichen geführt werden. (Entwurfsvorschlag liegt anbei) Gleichzeitig würde mit der Umsetzung dieses Entwurfes die längst überfällige Frage der fachlichen Unterstellung im Bereich des Feuerwehrwesens geklärt.

Silvio Tietze
Vorsitzender Kreisfeuerwehrverband Görlitz e.V.

 

Ergebnisse der AG Uniform
Mustertafel
Stellungnahme
Vorschlag zur Strukturreform